Enuresis – Wirkungsvolle Therapien.

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DAMIT ENURESIS KEIN LEBENSBEGLEITER WIRD.

Bettnässen (Enuresis) kann unterschiedliche Ursachen haben,die entsprechende Therapien nach sich ziehen. Daher muss für Ihr Kind eine genaue Diagnose durch Ihren Arzt erstellt werden, um die richtige Therapie einsetzen zu können. Nachstehend möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über einige der Therapiemöglichkeiten für die Behandlung von Enuresis geben. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ausführlich beraten, damit Ihr Kind die optimale Enuresis-Therapie erhält. Wichtig ist auch, dass Sie die Therapie als Familie optimal und unterstützend begleiten können. 



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Alarmtherapie 

Bei einer Alarmtherapie erhält das Kind nachts eine Spezialmatratze oder eine Spezialhose mit einem Feuchtigkeitsfühler, der über ein Kabel oder per Funk mit einem Alarm- bzw. Klingelgerät verbunden ist. Nässt das Kind ein, ertönt ein schrilles Alarmsignal, dass das Kind beim ersten Tropfen wecken soll. Damit die Therapie erfolgreich ist, muss das Kind durch den Alarm „vollständig“ geweckt sein. Hier sind die Eltern gefordert, die während der Alarmtherapie nachts beim ersten Alarmton aufstehen und das Kind gegebenenfalls wecken sollen. Bis sich der Therapieerfolg mit einem Alarmgerät einstellt, können sechs bis acht Wochen vergehen, in denen Eltern und Kind nachts konsequent aufstehen müssen.

Das Peptid Adiuretin

Wird bei der Auswertung des Blasentagebuchs festgestellt, dass das Kind nachts mehr Urin produziert, als in seine altersgerecht entwickelte Blase hineinpasst, kann davon ausgegangen werden, dass es zuwenig von dem Stoff bildet, der den Urin für die Nacht konzentriert – es kommt zum Bettnässen. Dieser Stoff heißt medizinisch Adiuretin ("Antiwasserlasshormon"). Bei vielen bettnässenden Kindern wird das Adiuretin auch im Alter von 5 Jahren noch nicht in ausreichender Menge hergestellt.

Es gibt Arzneimittel, die den Wirkstoff Desmopressin enthalten, der dem natürlichen Adiuretin nachempfunden ist. Dieses Medikament kann Ihr Arzt verordnen.

Das Kind erhält dann vor dem Schlafengehen eine Schmelztablette, die sich blitzschnell unter der Zunge auflöst oder eine Tablette mit dem Ziel, dass in der Nacht nur so viel Urin gebildet wird, wie die Blase fassen kann. Dieses Medikament wirkt meist sehr schnell und häufig sind die Kinder innerhalb kurzer Zeit nachts trocken. Wird das Kind mit diesem Medikament trocken, so können nach einigen Wochen die Einnahmen verringert werden, bis das Medikament abgesetzt wird. Das schrittweise Absetzen des Medikamentes nennt man auch "Ausschleichen". Das optimale Ausschleichen sieht vor, die Abstände der Tabletteneinnahme langsam auszuweiten. Nach der etwa dreimonatigen täglichen Einnahme werden die Tabletten erst einmal jeden zweiten Tag gegeben, dann jeden dritten Tag und so weiter.

So wird das Medikament langsam abgesetzt, bis das Kind keine Tabletten mehr benötigt und vollständig trocken ist. Sollte in dieser Phase ein Rückfall erfolgen, so kehrt man auf den letzten stabilen Einnahmerhythmus zurück, in dem das Kind trocken war, behält diesen eine Zeit lang bei und setzt das Ausschleichen dann nach einigen Wochen fort.

Ziel der Behandlung ist es, dass der Körper lernt, die bislang fehlende Menge "Antiwasserlasshormon" in ausreichendem Maße selbst zu bilden.

Mit dem "Antiwasserlasshormon" wurden weltweit bisher über 13 Millionen bettnässende Kinder erfolgreich behandelt.






Hier finden Eltern und Angehörige Unterstützung.  
Beobachten Sie bei Ihrem Kind, dass es nachts ins Bett nässt und/oder andere Auffälligkeiten bei der Kontrolle und im Umgang mit dem Harndrang zeigt, sollten Sie sich an einen Facharzt/eine Fachärztin wenden. Dies sind:

Kinderärzte, auch „Pädiater“ genannt.

auf Kinder spezialisierte Urologen.

Weitere wertvolle und ausführliche Informationen zum Thema „Bettnässen“ oder „Enuresis“ bietet zum Beispiel auch die „Initiative Trockene Nacht - Guter Tag“ oder Selbsthilfegruppen wie zum Beispiel:

www.inkontinenz-selbsthilfe.com
www.selbsthilfeverband-inkontinenz.org
www.inkotreff.de






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